Gemeinsam mit anderen will ich in den nächsten Wochen beginnen einen Medienkompetenzworkshop zu entwickeln! Erklärtes Ziel ist, dass Schüler*innen am Ende eigenständig Software auf Kriterien der digitalen Nachhaltigkeit überprüfen können. Ideen was auf keinen Fall fehlen darf?

Habe eine kleine Website gebaut um einfach Massendatenanfragen an Schulen zu versenden. Schüler*innen können dann durch einen Knopfdruck automatisch ihre Daten anfragen - und dadurch zeigen, dass Ihnen Datenschutz wichtig ist.
codeberg.org/upgradetofreedom/

🙋🏻‍♂️ "Edward Snowden ist Wikileaks-Gründer" erklärt ein Schüler heute im Deutschunterricht. Und die Lehrerin? Bestätigt das auch noch mit Begeisterung über das großartige Wissen🤦🏻
Bytheway: wo bleibt in Deutschland...

Der Unterricht soll per Jitsi übertragen werden...
Ich: Der Ton geht nicht
Lehrer: Wollen wir nicht einfach Microsoft Teams nehmen?
Ich: brauche 5 Sek und stelle das richtige Mikro im anderen Raum ein. Zack geht es.
Wie wäre es denn mal mit für Lehrer*innen

Es ist wirklich toll, dass ich in der Schule nun Wort-Ton-Analyse gelernt habe. Ja wirklich toll, dass ich zwei Seiten über das Herabfallen von Schnee und seine musikalische Wirkung schreiben kann. Blöd nur, dass mir das beim Anruf des Versicherungsmenschen mal so gar nix hilft.

Hatte gerade ein Gespräch mit der Schulleitung. Ergebnis: Der Schulleiter denkt er wäre nicht Verantwortlich für Datenverarbeitungen. Ändern will er nichts, von der Datenverarbeitung ohne Rechtsgrundlage ist er überzeugt. 🙈

Man muss sich nicht wundern, dass Distanzunterricht mit 1000 Schüler*innen nicht klappt, wenn das Land nur für 300 BigBlueButton-Slots bezahlt

Heute Abend läuft im ORF eine Sendung zum Thema "Lernen auf TikTok". Es geht darum, wem unsere Bildung gehört. Für die Sendung wurde ich von Julia Gindl zum Thema an Schulen interviewt😀

um 19:05
oe1.orf.at/player/live

In meinem Gastbeitrag bei netzpolitik.org habe ich meine bisherigen Erfahrungen mit meinem "Kampf gegen Microsoft" zusammengefasst. Danke an @netzpolitik_org für die tolle Zusammenarbeit👍

netzpolitik.org/2021/microsoft

Ein Lehrerin hat mir eben geschrieben, dass sie sehr verärgert sei über mich. Ich schrieb ihr vorher, dass ich kein für den Unterricht nutzen werde und es im konkreten Fall auch nicht erlaubt ist. Sie verlangt jetzt ein persönliches Gespräch mit mir...
Sehr gerne.

@rufposten
Gibt es eine realistische Chance Fälle wie an meiner Schule in Medien öffentlich zu machen, damit mehr Menschen (insbesondere Eltern) auf die Datenschutz-Missstände in Schulen aufmerksam gemacht werden?

Endlich. Nach vielen Monaten der Ignoranz, Einstufung als "Querulant" und "Störenfried" wurde mir eben der Entwurf für die wohlgemerkt erstmalige komplette Einwilligungserklärung geschickt. Diese erlaubt wenigstens klare Auswahlmöglichkeiten, wobei als Möglichkeit bleibt.

Jetzt muss Schritt 2 der Aktion beginnen: Möglichst viele Schüler*innen dazu bringen bei Microsoft NEIN anzukreuzen!

Nun meint die Schule weiter zu verwenden. Bis sie gerichtlich oder behördlich dazu aufgefordert werden das zu unterlassen.

Muss eine alle Schüler*innen als Betroffene informieren, wen sie ihre Daten jahrelang unrechtmäßig verarbeitet haben?


Mir wurde gerade von der Schule mitgeteilt, dass ein "kleiner" Fehler passiert sei. Alle meine Kritikpunkte seien absolut korrekt und die Probleme werden sofort behoben. Dazu gehört auch eine neue Einwilligungserklärung mit Auswahloptionen.
Immerhin: nach einen halben Jahr beginnt der erste Schritt in Richtung datenschutzkonforme Schule! Bisher habe ich eins gelernt: Durchhalten. Am Ende war übrigens eine gerade gestartete "DDOS"-Anfragenaktion der Auslöser für den "Sieg"

Ich glaubs nicht: Der Datenschutzbeauftragte meiner Schule, den ich um einen Gesprächstermin gebeten habe, antwortet mir einfach, dass er nicht mit mir reden möchte bezüglich der Datenweitergabe an

Gibt es rechtlich irgendeine Regelung, wie schnell eine Schule auf eine Anfrage auf Stellungnahme zu Datenschutzverstößen reagieren muss?

"die gegenwärtig erhältlichen Videokonferenzsysteme [...] als erlaubt gelten."
Ähm bitte was?
Der HDB meint, jede Videokonferenzsoftware ist an Schulen erlaubt um ein lebenswichtiges Interesse zu schützen und da sie im öffentlichen Interesse liegt...

Die MS-Telemetrie erscheint mir nicht lebenswichtig und im öffentlichen Interesse ist sie niemals...

Ist dann jetzt am Ende sogar an Schulen erlaubt oder wie?


datenschutz.hessen.de/videokon

Update:
Mein Account wurde gelöscht.
Zusammengefasst: Wer der Datenweitergabe an Microsoft nicht einwilligt darf am Unterricht (der gff. sogar bewertet wird) nicht teilnehmen. Unglaublich. Vorallem, weil bei sämtlichen Schüler*innen keine gültige Einwilligung vorliegt und nur ich werde ausgeschlossen...


Update: Schule hat einen AV-Vertrag wie es ausschaut... und ist der festen Überzeugung, dass alles okay ist.
Ich brauche nun noch Methoden, wie man rechtlich gesehen noch argumentieren kann.
Die Schule bietet Löschung des Accounts an > kein Unterricht. Hat jemand eine Idee, wie man politisch vielleicht publik machen kann, dass propritäre untransparente Systeme für Unterricht verpflichtet sind... Unglaublich.
Außerdem will ich der Schulleitung das nocheinmal so schreiben.

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